Ohne Sperrstunde

Open End feiern in Hamburg-Lohbrügge

Was hinter Open End steckt, wo die Grenzen liegen und wie ein Abend ohne Uhrzeit tatsächlich abläuft.

Open End bedeutet, dass die Feier keine feste Endzeit hat. Bei Sander Dickkopp in Hamburg-Lohbrügge gilt das für den Innenbereich: Dort gibt es keine Sperrstunde, ihr feiert so lange ihr möchtet. Im Außenbereich gilt ab 22 Uhr Zimmerlautstärke, um 24 Uhr ist draußen Schluss. Die Mietzeit endet erst am nächsten Tag um 12 Uhr.

Warum die meisten Locations eine Sperrstunde haben

Eine feste Endzeit ist in der Eventbranche der Normalfall, und dafür gibt es meist drei Gründe. Der erste ist die Nachbarschaft: Wer mitten im Wohngebiet sitzt, bekommt bei Musik nach 22 Uhr schnell Ärger. Der zweite ist das Personal, das nach Tarif bezahlt wird und dessen Schichten geplant sein wollen. Der dritte ist der Folgetermin, denn viele Häuser vermieten denselben Raum am nächsten Tag wieder und brauchen die Nacht zum Aufräumen.

Praktisch heißt das für dich: Du planst eine Feier für 60 Leute, alle sind gut drauf, und um 1 Uhr geht das Licht an. Der Abend endet nicht, weil er zu Ende ist, sondern weil die Uhr es sagt. Genau das ist der Punkt, an dem die Frage nach Open End aufkommt.

Wie es bei Sander Dickkopp geregelt ist

Der Innenbereich hat keine Sperrstunde. Die Anlage läuft, so lange ihr wollt, und niemand kommt um 1 Uhr und dreht die Musik leiser. Möglich ist das, weil der Turm massiv gebaut ist und weil er nicht zwischen Reihenhäusern steht, sondern auf dem bewaldeten Höhenzug der Sander Tannen.

Draußen gilt der Lärmschutz wie überall in Hamburg. Ab 22 Uhr ist im Außenbereich Zimmerlautstärke angesagt, um 24 Uhr ist dort Schluss. Das ist keine Hausregel, die wir uns ausgedacht haben, sondern geltendes Recht. In der Praxis stört es selten, weil der laute Teil des Abends ohnehin drinnen stattfindet und der Außenbereich nach 22 Uhr zur Gesprächs- und Raucherzone wird.

So sieht ein Abend ohne Endzeit praktisch aus

Der Unterschied zeigt sich nicht am Ende, sondern am Anfang. Wer weiß, dass um 1 Uhr Schluss ist, quetscht Rede, Buffet, Torte und Tanz in vier Stunden. Wer keine Endzeit hat, kann den Abend atmen lassen. Ein typischer Ablauf sieht so aus:

Der zweite Effekt betrifft die Gäste. Wer weiß, dass er nicht um Punkt 1 Uhr vor der Tür steht, plant seine Rückfahrt entspannter. Das ist auch der Grund, warum sich das Übernachtparken anbietet: Das Auto kann stehenbleiben und am nächsten Vormittag abgeholt werden.

Was du trotzdem beachten solltest

Open End ist kein Freibrief. Drei Dinge bleiben zu klären, egal wie lange gefeiert wird.

Erstens der Außenbereich: Nach 22 Uhr keine Musikanlage draußen, nach 24 Uhr niemand mehr draußen. Das gilt auch, wenn drinnen die Party läuft. Zweitens die Anreise und Abreise: Nachts fährt in Lohbrügge kein dichter Takt mehr, Taxis oder Fahrgemeinschaften solltest du vorher besprechen. Drittens die Übergabe: Bei Selbstversorger-Buchungen gibst du die Location gereinigt zurück, sonst buchst du die Endreinigung für 99 Euro netto dazu. Nach einer langen Nacht ist das oft die bessere Entscheidung.

Offenes Feuer und Feuerwerk sind nicht erlaubt, der Turm steht unter Denkmalschutz. Nebelmaschinen dagegen schon, eine kann für 29,90 Euro netto dazugebucht werden.

Was eine Feier ohne Sperrstunde kostet

Open End ist kein Aufpreis, sondern Teil jeder Buchung. Der Preis richtet sich nur nach Größe und Umfang. Für Privatfeiern gibt es die Selbstversorger-Variante: 449 Euro netto (534 Euro brutto) für bis zu 30 Personen, 599 Euro netto (712 Euro brutto) für bis zu 80 Personen. Darin sind der exklusiv gemietete Innenbereich, Mobiliar, WLAN mit 100 Mbit pro Sekunde, die fest verbaute Sound-Anlage, die dimmbare Lichtanlage mit iPad-Steuerung und die Küche enthalten.

Wer Essen und Getränke nicht selbst organisieren möchte, bucht dazu: die Classic Flat für 34,90 Euro netto pro Person, die Deluxe Flat mit Longdrinks für 44,90 Euro netto pro Person, beide ab 25 Personen und inklusive 7 Stunden Barpersonal. Firmenfeiern und Hochzeiten laufen über Komplettpakete ab 89 Euro netto pro Person. Die Regelung zur Sperrstunde ist in allen Fällen dieselbe.

Open End bei Hochzeit und Firmenfeier

Die Regelung gilt unabhängig davon, was gefeiert wird. Bei Hochzeiten läuft die Buchung über eines der drei Pakete: Versprechen für 89 Euro netto pro Person, Traumhochzeit für 119 Euro netto und Märchenhochzeit für 179 Euro netto, alle ab 25 Personen und inklusive Catering, Getränkeflat, Service und Reinigung. Eine Selbstversorger-Variante gibt es für Hochzeiten nicht.

Bei Firmenfeiern sind es ebenfalls drei Pakete: Das Kickoff für 89 Euro netto pro Person mit HotPot-Menü, Signature für 119 Euro netto mit BBQ Livegrill und DJ-Technik und The Executive für 179 Euro netto mit Champagner-Empfang, DJ, Foto-Box und individueller Deko. Auch hier gibt es keine Sperrstunde im Innenbereich.

Gerade bei Firmenfeiern ist das relevanter, als es klingt. Der offizielle Teil mit Rede und Essen ist meist gegen 22 Uhr durch. Was danach kommt, ist der Teil, an den sich das Team im nächsten Jahr erinnert. Wenn dann das Licht angeht, war es eine Veranstaltung. Wenn nicht, war es ein Abend.

Was die Location technisch dafür mitbringt

Eine lange Nacht braucht Technik, die nicht nach vier Stunden aufgibt. Sound und Licht sind fest verbaut und in jeder Buchung enthalten, du musst also nichts mieten.

Das Licht ist dabei der unterschätzte Teil. Ein Abend, der um 18 Uhr hell beginnt und um 2 Uhr noch läuft, braucht eine Lichtstimmung, die sich verändert. Über das iPad lässt sich das im Verlauf anpassen, ohne dass jemand an einem Mischpult sitzen muss.

Wer aus dem Umkreis herkommt

Die Location steht in Hamburg-Lohbrügge, Bezirk Bergedorf, auf dem bewaldeten Höhenzug der Sander Tannen. Der größte Teil unserer Gäste kommt aus einem Umkreis von rund 20 Kilometern, und das sind Fahrzeiten, die niemanden abschrecken.

OrtEntfernungFahrzeit mit dem Auto
Hamburg-Bergedorf3 km8 Minuten
Reinbek5 km10 Minuten
Wentorf5 km10 Minuten
Glinde7 km12 Minuten
Aumühle8 km12 Minuten
Oststeinbek8 km12 Minuten
Barsbüttel10 km15 Minuten
Geesthacht15 km20 Minuten

Der Vergleich, der überrascht: Aus Geesthacht bist du über die B5 schneller hier als aus der Hamburger Innenstadt, sobald dort Feierabendverkehr ist. Mit den Öffentlichen fährst du bis Bergedorf, von dort bringen dich die Busse 134 und 234 in wenigen Minuten zum Areal.

Das ist auch der Grund, warum wir uns bewusst nicht als „Eventlocation Hamburg" verstehen, sondern als die Location für Bergedorf, Lohbrügge und das direkte Umland. Wer aus Ahrensburg oder Norderstedt kommt, ist willkommen, fährt aber eine gute halbe Stunde.

Häufige Fragen

Gilt Open End auch im Außenbereich?

Nein. Im Außenbereich gilt ab 22 Uhr Zimmerlautstärke und um 24 Uhr ist dort Schluss. Ohne Sperrstunde feiert ihr ausschließlich im Innenbereich, dorthin zieht die Feier nach 22 Uhr um.

Kostet Open End extra?

Nein. Open End ist bei Sander Dickkopp Teil jeder Buchung und wird nicht gesondert berechnet. Der Preis hängt nur von Personenzahl und Paket ab.

Bis wann muss ich die Location verlassen?

Die Mietzeit endet am Tag nach der Feier um 12 Uhr. Du hast also den ganzen Vormittag zum Abbauen und musst nicht mitten in der Nacht aufräumen.

Bleibt das Barpersonal auch bis zum Schluss?

In den Getränkeflats sind 7 Stunden Barpersonal enthalten. Wenn die Feier länger läuft, besprecht ihr vorher, wie es danach weitergeht.

Können die Autos über Nacht stehenbleiben?

Ja, Übernachtparken auf dem Gelände ist möglich. Die Gäste können ihre Autos am nächsten Tag abholen.

Weiterlesen

Passt das zu deiner Feier?

Schreib uns kurz, was du vorhast. Wir antworten am selben Tag und sagen dir ehrlich, ob es bei uns passt.

Anfrage senden